Zugspitze

Garmisch - Partnachklamm - Reintal - Zugspitze

Die Tour wurde Anfang Oktober 2011 durchgeführt. Sie ist durchaus anstrengend, aber wunderschön. Sicherungsgeschirr ist nicht nötig, aber wie immer sollte man Vorsicht walten lassen.

hoehenprofil-zugspitze

Tag 1

08:25 Uhr

Los geht es vom Parkplatz des Olympiastadions in Garmisch (780m über NN). Dieser ist gut ausgeschildert und zu finden. Der Parkschein Automat ist so ausgelegt, dass man für mehrere Tage zahlen kann. Zwei Tage kosten 4 €. Das ist in Ordnung. Das Wetter ist Phantastisch. Keine Wolke, nicht zu warm, nicht zu kalt. Los geht's.

  Parkautomat Olympiastadion Garmisch

Quer durch das Stadion gehen und schon ist man an der Partnach (Wildenauer Str.). Die Straße ist nur leicht befahren. Rechts und links sind immer wieder kleine Kioske und Biergärten.

08:55 Uhr

Der Eingang der Klamm ist erreicht. Hier zahlt man 3 € Eintrittsgeld. Wer ganz früh los geht muss nichts zahlen, da das Häuschen nicht besetzt ist. Aber Vorsicht! Wer auf den Weg wieder zurück läuft, muss die Eintrittskarte vorzeigen (oder man läuft ganz spät zurück). Die Klamm macht Spaß. Der Weg ist abgesichert. Man läuft ab und an durch kleine Tunnel. Fast überall tröpfelt es etwas und kleine Wasserfälle sieht man an den Wänden. Es geht leicht bergauf.

Partnach Klamm Eingang Preistafel Partnachklamm Partnach Klamm

09:15 Uhr

Das Ende der Klamm ist erreicht. Das Reintal beginnt. Direkt am Ende der Klamm ist der Kreuzungspunkt einiger Wanderwege. Richtung Partnach Alm gibt es einen schönen Weg zur Höllentalklamm. Verlaufen kann man sich hier nicht. Alle Wege sind deutlich ausgezeichnet. Zunächst geht es leicht bergauf, immer an der Partnach lang. Dann schwenkt der Weg nach rechts ab. Die Partnach ist nicht mehr zu sehen, aber des Öfteren zu hören. Hier kommt man zum ersten Mal ins Schwitzen, der Weg macht nun einige Höhenmeter. Der breite Wirtschaftsweg mündet später in einen gut zu laufenden Pfad.

Ende der Partnach Klamm Der Reintal Weg Reintal Berge

10:45 Uhr

Das erste Etappenziel ist erreicht. Die Bockhütte (1.052m über NN). Im Juli 2011 wurde die Hütte neu gebaut. Info zur Bockhütte Eigentlich wollte die Hütte an diesem Tag schon geschlossen haben. Aber durch das schöne Wetter, hatten die vielen Wanderer doch noch Glück. Zehn Minuten Pause, dann ging es weiter. Der Weg führt zunächst flach weiter und steigt dann langsam an. Die Partnach begleitet einen zunächst. Teilweise fließt die Partnach unterirdisch. Rechts und links ragen steile Felswände in die Höhe. Man fühlt sich beflügelt. Ich komme gut voran und überhole einige Wanderer.

Bockhütte Reintal Reintal ab Bockhütte Steile Felswände

Kurz vor der Reintalangerhütte geht es nun etwas steiler in die Höhe. Mein erreicht den Wasserfall. Wunderbar anzuschauen. Von der Anhöhe hat man auch einen schönen Blick zurück ins Reintal. Der kleine See "Blaue Gumpe", der 2005 durch ein Unwetter zerstört wurde, ist nun gar nicht mehr zu erkennen. In anderen Wegbeschreibungen vor 2011 heißt es noch, dass ein kleiner Rest vorhanden wäre.

Wasserfall Reintal  Rückblick ins Reintal Das Ende des Reintals

12:40 Uhr

Das zweite Etappenziel ist erreicht. Die Reintalangerhütte (1.370m über NN). DAV Seite und Garmisch Info 4h 15 Min (inkl. 10 Min Pause) bis hierhin. Damit liege ich gut in der Zeit.  Mir geht es gut und fühle mich voller Kraft. Meine innere Stimme sagt mir, dass ich hier ausgiebig Pause machen soll. Was ich natürlich nicht mache (nur 10 Minuten) und was ich später noch bereuen werde. Lasst es euch gesagt sein: An dieser Hütte eine Stunde Pause machen, etwas Essen und die Landschaft genießen. Direkt im Flussbett sind Tische, Stühle und Sonnenstühle aufgebaut, sowie tibetanische Gebetsfahnen. Man sieht bereits das letzte Stück zur Knorrhütte.

Reintalangerhütte Reintalangerhütte Reintal Ende

Zur dritten Etappe

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Kommentare

Grüß Dich,
das ist doch mal eine schöne Seite.
Hier bekommt jeder gleich Fernweh und will sofort mit dem Wandern beginnen. Wir werden aber noch bis zum nächsten Frühjahr warten und es Dir gleichtun.
Ich bin mal gespannt, wie die nächsten Touren werden.
Den Abschluss bildet dann ein Bericht über den Appalachen Trail - auf den freue ich mich riesig.
Bis bald
Petra

By Petra (nicht überprüft)