Sauerland Höhenflug - Altena

Von Altena zum Quitmannsturm

Startpunkt der Route ist in Altena, vor der Burg. Es gibt noch einen zweiten Startpunkt in Meinerzhagen, der später beschrieben wird. Man kann direkt an der Burg Altena parken, allerdings ist der Parkplatz nur klein und aktuell kaum zu nutzen, da Baumaschinen den Platz wegnehmen. Aber auch ohne Baumaschinen sind die Parkplätze schnell weg.  Man könnte auch am Rand der hinaufführenden Straße parken, aber auch hier sind die Parkplätze schnell belegt und durch Fußgänger und rangierende Autos ist hier eine Menge los. Am besten unterhalb der Burg auf einen der Parkplätze parken (am Sonntag meist kostenlos) und den kurzen Fußweg durch die Altstadt nehmen.

Ich empfehle den Parkplatz "Im Küstersort", von dort durch die kleine Gasse in die Lennestraße links ab. Man könnte auch den direkten Weg zur Burg nehmen (Fritz-Thomee-Straße), aber durch die alte Gasse kommt man an alte Häuser und Amtsgebäude vorbei und die sollte man sich schon anschauen. Kurze Zeit später befindet sich die Gasse "Nalshof" rechter Hand. Diese Gasse führt vorbei an alten verwinkelten Häusern direkt zur Burg.

Sauerland Höhenflug Altena Altstadt  Sauerland Höhenlug Altena Historisches Gebäude

KM 0

Direkt am Tor zur Burg befindet sich das Portal zum Höhenflug. Es lohnt sich durchaus sich erst mal die Burg anzuschauen. Auch wenn man nicht ganz hinein geht, sollte man einmal um die Burg gehen.
 

Höhenflug Portal Altena  Burg Altena

Dann geht es los. Ein paar Meter die Straße hinunter gibt es den ersten Wegweiser. Bis zum Quitmannsturm sind es 12,8 km. Die Straße weiter hinunter, die Hauptstraße queren und auf der gegenüberliegenden Seite den Berg hinauf. Die Höhenflugsymbole (gelbes H auf weißem Grund) sind überall gut zu sehen. 

Hier beginnt nun auch bereits das schwierigste Teilstück der Route. Es geht gut nach oben. Von 200m NN geht es hinauf auf knapp 500m NN. Nach ca. 20 Minuten trifft man auf den Drahthandelsweg, der nun ein Stück gelaufen wird. Es wird waldiger und ab und an stehen am Wegesrand Informationsständer des Drahthandelsweges. Der Weg zieht weiterhin nach oben und stellenweise sieht es mehr wie eine Parkanlage aus. Die ersten Fernblicke geben einen Eindruck auf das, was der Höhenflug bieten wird. Ab und an kann man auch bereits die Häuser von Hegenscheid sehen. Aus allen Richtungen kommen und gehen weitere Wanderwege ab.

Pfad zum Hegenscheid Sauerland Höhenflug  Erste Weitsichten bei Altena Sauerland Höhenflug

KM 3,5

Der Weg wird nun merklich flacher und breiter. Kurz vorm Hegenscheid wird es offener und wiesiger, bis man den Wald komplett verlässt. Linker Hand grasen ein paar Pferde. Dann endet der Weg zunächst. Links ein paar Häuser und Ställe, voraus ein blühendes Rapsfeld (es ist Mitte Mai) und rechts die Hallen des Flugplatzes Hegenscheid. Vorbei an Parkplatz und Gaststätte, geht es dann rechts weiter. Nun wieder auf einen breiten Schotterweg, der den Flugplatz umrundet. Ab hier hat man Weitsichten ohne Ende und ab hier wird der Höhenflug seinem Namen gerecht. Am Wegesrand stehen ein paar Segelflugzeuge, kurz danach hat man dann einen Überblick über den Flugplatz. Die Hallen Tore stehen offen, aber Flugbetrieb ist nicht. Wahrscheinlich Mittagspause. Ich selber bin am Flugplatz Iserlohn-Sümmern beheimatet. Iserlohn hat insgesamt drei Flugplätze und dürfte damit in NRW einzigartig sein.

Sauerland Höhenflug Hegenscheid  Höhenflug Flugplatz Hegenscheid

Am Ende des Platzes liegt rechter Hand ein kleiner Familienfriedhof. Ein verwittertes Kreuz ist gut zu sehen. Hier begann auch mal vor Kyrill ein schöner Wald. Davon ist nichts übrig geblieben, was natürlich weitere Aussichten gewährt. Weiter geht es auf breiten Pfad. Die Strecke ist übrigens wirklich gut mit den Höhenflug Zeichen gekennzeichnet. Nach ein paar Minuten kommt man ab und an noch durch kleine Restwaldbestände. Hier wechselt der Weg nun in einen kleinen Pfad. Dieser endet wieder auf einen Schotterweg. Hier parken einige Autos. Linker Hand Wiesen und Rapsfelder, rechter Hand ein Hundeübungsgelände. Voraus sieht man die ersten Häuser von Ihmert.

Flugplatz Hallen Sauerland Höhenflug  Familiengrab Hegenscheid Sauerland Höhenflug

KM 7,4

Rechts liegt der Reiterhof Stuken, voraus kann man an der Landstraße der Hof Elfenfohren sehen. Es gibt zwei Theorien, wir der Hof seinen Namen bekommen hat. Zum einen das es hier Elfen gibt, zum anderen, dass es eigentlich Eilf-Fohren (elf Furchen) heißt und auf die Furchen beim Ackerbau hinweisen. Es geht nach links, Richtung Ihmert. Zunächst auf der asphaltierten Dorfstraße entlang, geht es dann einen Trampelpfad, zwischen Gärten entlang, in denen sogar Pferde grasen. Nach ein paar Minuten erreicht man die Landstraße, die man ca. 100m laufen muss. Dann geht es links ab, hinter Elfenfohren entlang. Bisher hab ich den Hof nur von der Landstraße gesehen und ist eigentlich als Restaurant bekannt. Hier überraschen nun ein Teich und eine Pferdekoppel. Nun geht es Bergauf. Rechts zunächst noch Wiese, geht es dann wieder in den Wald. Immer wieder lockert der Wald etwas auf, was Kyrill zu verdanken ist. Mittlerweile haben aber Sträucher und Bäume ihren Platz zurück erobert. Lange wird es nicht mehr dauern, bis der Wald wieder dichter wird.

Dorf Ihmert Höhenflug  Blick auf Elfenfohren Ihmert Sauerland Höhenflug

Nachdem eine asphaltierte Straße überquert wurde, geht es auf einen Pfad weiter.

KM 10

Bei KM 10 wird das Haus "Auf dem Giebel" erreicht. Hier befindet sich eine Wegspinne. Ich passiere eine Schranke und verlasse kurz danach den Wald. Hier haben wir wieder unsere Höhe erreicht. Eine ganze Zeit bleibt der Weg eben. Hier wird die Gegend Landwirtschaftlich genutzt. Rechts Äcker, auf dem die ersten Pflanzen zu sehen sind, links Wiesen, auf denen Kühe weiden. Umrandet von Wäldern. Ab und an kann man einen Blick Richtung Dahle erhaschen. Linker Hand erreicht man die Hans Schmidt Hütte, die gerade neu gestrichen wurde, nachdem im letzten Jahr Graffiti "Künstler" am Werk waren. Kurze Zeit später sieht man linker Hand in der Ferne ein Windrad. Dort liegt das kleine Dorf Levringhausen. An einer weiteren Wegespinne geht es nun leicht Bergauf. Hier befindet sich ein Sportpacour. Naja, die Geräte sind in guten Zustand, aber ein wenig Ideenlos. Aber wer es mag. Es folgt ein Baby Wald und ein neuer Unterstand. Direkt am Ende des Babywalds geht es rechts auf einen Trampelpfad. Ein wenig veräppelt kommt man sich nun schon vor. Denn fünf Meter links verläuft der breite Hauptweg, auf dem man kurze Zeit später wieder drauf muss. Es ist ja nicht so, dass der Pfad nicht gut zu laufen wäre, aber so recht versteht man nicht, warum man hier lang soll.

Hans Schmitt Hütte Sauerland Höhenflug  Trainingsgeräte am Rande des Sauerland Höhenflugs

Nachdem man wieder auf dem Hauptweg ist und ein weiteres Sportgerät hinter sich lässt, erreicht man das Kriegerdenkmal. Das Gebäude ist massiv und beeindruckend. Ein Stück unterhalb liegt das Kohlberghaus, das im zweiten Weltkrieg als Erholungsheim gedient hat. Auch heute ist es noch ein Pflegeheim. Den Zielpunkt der Etappe, der Quitmannsturm, ist auch bereits gut zu sehen. Am Denkmal geht es nun links auf einen Pfad, der faktisch ins Gebüsch führt. Nachdem man eine Skipiste und den dazugehörigen Lift passiert hat, erhält man einen guten Blick auf Küntrop. Im Hintergrund erkennt man bereits gut, den Zielpunkt der nächsten Etappe, Altenaffeln.

Denkmal Kohlberg Sauerland Höhenflug  Blick auf Küntop und Altenaffeln Höhenflug

KM 13

Der Quitmannsturm ist erreicht. Das Stahlgerüst ist schnell erklommen und man hat nun einen breiten Überblick auf den zurück gelegten Weg und auf den noch zu beschreitenden Weg. 

Weg zum Quitmannsturm Kohlberg Höhenflug  Quitmannsturm Sauerland Höhenflug

Fazit:

Bis auf den Anstieg von Altena bis zum Hegenscheid, der durchaus in die Beine geht, ist der Name des Höhenflugs Programm. Der größte Teil des Weges ist waagerecht, gut zu gehen und bietet bei gutem Wetter schöne Weitblicke. Nur bei Ihmert muss man kurz ein wenig Bergab und bei Elfenfohren Bergauf.

Tipp:

Auf dem Rückweg bin ich beim Haus "Auf dem Giebel" vom Höhenflug abgewichen und direkt am Haus vorbei (Weg E, AL) hinunter zum Pferdehof Stuken. Von dort geht es dann wieder den bekannten Weg, vorbei am Flugplatz, nach Altena.

 

 

 

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