Sauerland Waldroute - Möhnetalsperre

Von Breitenbruch zur Möhnetalsperre

Bisher gelaufen: 64,6 km; 16h 25 Min

Minute 0 (985)

Los geht es. Zunächst das letzte Stück der Kreisstraße 8 folgen. Nach 100m erreicht man die Breitenbrucher Straße (Bundesstraße 229), der man nun links folgt. Einen Pfad oder Gehsteig gibt es hier nicht, so dass man hart an der Straße gehen muss. Nach fünf Minuten hat man aber die kleine Ortschaft Breitenbruch erreicht (Infos), und ist schnell hindurch. Ca. 100 m nach den letzten Häusern geht es rechter Hand ab in einen breiten Wirtschaftsweg und in den Wald. An einer kleinen Brücke sieht man schon, dass hier gerade viel geholzt wird. Links und rechts liegt jede Menge Geäst und der Weg macht auch gerade nicht den besten Eindruck. Der Weg selber führt parallel zur Bundesstraße, die man bei dem Bewuchs zwar nicht oft sieht, aber immer hört.

Kurs vor Breitenbruch  Kurz nach Breitenbruch

Auf dem Weg zur Möhne  Der Weg zur Möhne ist kaum nutzbar

Der Weg wird immer schlechter und ist schlicht durch die Waldfahrzeuge zerstört. Schlammkuhlen und Bodenwellen machen es einem nicht leicht. Also links und rechts des Weges durch das Dickicht. Es ist aber anzunehmen, dass nach getaner Arbeit der Weg wieder in Ordnung gebracht wird.

Minute 35 (1020)

Der Weg endet zunächst an einer Landstraße mit Namen Forststraße, die Richtung Neuhaus verläuft. Die W Symbole sind zum Teil mit weggeholzt worden. Immerhin hat man hier das Symbole am Ende des Weges auf einen Behelfsverkehrsschild platziert. Hier zunächst ein Stückchen nach rechts und dann quer über die Straße in einen kleinen Pfad hinein. Hier ist der Weg wieder in Ordnung und der Mischwald ist ein optischer Genuss. Allerdings verläuft auch dieser Pfad nicht weit von der Bundesstraße parallel weiter.

Zerstörter Weg zur Möhne  Weg zur Möhne

Waldrouten Symbol auf Verkehrsschild  Pfad zur Möhne

Nach ca. 10 Minuten endet der Pfad in einen breiten Wirtschaftsweg. Rechter Hand liegt ein hübsches Waldhaus (Grüne Hoffnung). Der Weg führt weiterhin parallel zur Bundesstraße.

Waldhaus  Waldweg zur Möhne

Wirtschaftsweg zur Möhne  Kurz vor der Möhne

Minute 65 (1050)

Der Weg endet an einer kleinen Brücke. Der Bach fließt hier in die Möhne. Noch ist sie kaum zu sehen, aber der kleine Tümpel an der Brücke ist bereits ein Ausläufer der Möhne. Die Brücke wird überquert, man ist nur noch ein paar Meter von der Bundesstraße weg, aber immerhin noch auf einen Pfad, der sich nun zunächst durch ein paar Bäume schlängelt und dann am Ufer der Möhne weiterverläuft. Im Gegensatz zur Sorpe, sind hier die Ufer steil und befestigt. Baden ist hier weniger Möglich.

Möhne ist erreicht  Hevesee Möhne ist zu sehen

Das blaue Wasser der Möhne  Blick auf den Hevesee

Nun wird die größere Brücke erreicht. Das Teilstück des Möhnestausees auf der rechten Seite wird Hevesee genannt. Hier unbedingt auf der rechten Seite bleiben, obwohl der breitere Fußweg über die Brücke auf der linken Seite liegt. Da es aber danach der Brücke rechts weiter geht und die Straßenabsicherungen ein Überqueren der Straße dort verhindern, sollte man den schmalen Fußweg nutzen. Das Wasser schimmert tief blau und ist Spiegelglatt. Am Ende der Brücke geht es direkt rechts ab in den Wald, einen Pfad hinunter zum Ufer und dann wieder links den Berg hinauf. Hier riecht es auffällig nach Fritten Fett.

Möhne Stausee  Brücke über die Möhne

Am Ufer der Möhne  Weg zum Torhaus

Minute 85 (1070)

Der Pfad mündet auf einen asphaltierten Waldweg (Wilhelmsruher Straße). Der Weg gehört hier zum Klangwaldweg. Alle 100m befinden sich auf dem Weg diverse Installationen, mit denen man Klänge erzeugen kann. Na, mal schauen. Obwohl ich nun den Weg nach links muss, gehe ich ein paar Meter nach rechts, denn dort befindet sich so eine Installation. Sieht aus wie ein Ufo. Es handelt sich um die Klangspinne. Der Klangkörper ist an acht Stahlseilen befestigt. Leider ist das Seil, das nach unten hängen sollte um die Klänge zu erzeugen, über die Drahtseile geworfen worden. Also keine Klänge und weiter geht es. Nach einer Minute erreicht man das Torhaus (Infos). Ein schönes Hotel, Café und Restaurant mit Skulpturen Garten, Spielplatz und kleinen Geschäften, wo man z.B. Honig kaufen kann. Ist durchaus zu empfehlen. Ich war hier schon mal Essen. Sehr gemütlich und lecker. Das klärt auch den Pommes Buden Geruch im Wald. Ein großer Parkplatz folgt, an dessen Ende sich ein Tor zur Sauerland Waldroute befindet. Mein Etappenziel.

Klangspinne  Torhaus an der Möhnetalsperre

Restaurant Torhaus  Tor zur Sauerländer Waldroute an der Möhne

Minute 90 (1075)

Der Zielpunkt ist erreicht. Hier ist wieder der typische Waldroutenplatz, mit seinen vier Holzstählen, den Informationstafeln, einer Sitzgelegenheit und einer Flagge.

Fazit: Mal abgesehn davon, das ein Teil des Weges gerade nicht so schön begehbar ist, wäre der Weg nicht schlecht, wenn er nicht so nach an der Bundesstraße lang führen würde. Aber von hier beginnt nun einer der schönsten Abschnitte der Waldroute.

Schwierigkeitsgrad: Leicht
Strecke: 5,3 km
Dauer: 1h 30 Min

Gesamtstrecke: 69,9 km
Gesamtdauer: 17h 55 Min

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