Sauerland Waldroute - Große Schmalenau

Vom Möhnestausee zur Großen Schmalenau

Bisher gelaufen: 69,9 km; 17h 55 Min

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.

Minute 0 (1075)

Vom Parkplatz am Torhaus, gegenüberliegend dem Tor zur Sauerland Waldroute, führt ein Verbindungsweg auf den Rennweg, den ich nach rechts folgen muss (W, X26, A5, A15, später A11). Wald und Aufforstungsgebiete wechseln sich im ersten Teil des Weges ab. Nach fünf Minuten erscheint eine weitere Einrichtung des Klangwaldes, eine Baumharfe. Ein Stahlgitter, an der man mit einem Seil eine Vorrichtung bewegen kann, die an der Harfe entlangschrappt. Töne sind hier nicht zu entlocken. Das Ding hakt. Nach weiteren sieben Minuten sieht man eine Aeolsharfe (Aeol = Gott des Windes). Im Prinzip eine große Mundharmonika. Wenn der Wind weht, sollen Töne erklingen. Der Wind weht nicht. Drei Minuten später steht man vor einer Klangwiege. Hier soll man sich hineinlegen, durch zwei seitliche Löcher greifen und an Drahtseilen zupfen. Die Wellen der Musik sollen das Holz zum Schwingen bringen und dann den Körper. Das könnte sogar funktionieren. Ich probiere es aber nicht. Könnte ja sein, dass mich die Tiere des Waldes beobachten. *g*

Einstieg in den Klangwald  Baumharfe

Aeolsharfe  Klangwiege

Nach weiteren fünf Minuten steht man vor einer weiteren Stahlkonstruktion. Das Schild sagt, dass es sich um eine Windgeige handelt. Diese funktioniert nur, wenn der Wind weht. Der Wind weht immer noch nicht. Wenn der nächste Sturm kommt, sollte man vielleicht hier mal lang gehen.

Minute 40 (1115)

Nach gut 40 Minuten verlasse ich nun den Rennweg nach rechts. Hier befindet sich eine kleine Schutzhütte und ein detaillierter Wegweiser. Direkt hinter der Schutzhütte geht es nun in dichteren Wald hinein. Ab hier wird es so gut wie keine Kyrillflächen mehr geben.

Rennweg  Letzte Kyrillfläche an der Möhne

Abzweigung nach Neuhaus  Weg nach Neuhaus

War der Weg bisher sanft ansteigend und zum großen Teil waagerecht, geht es auf diesen Teilstück abwechselnd runter und rauf, aber immer noch leicht zu nehmen. Nach 10 Minuten kommt man an eine Wegkreuzung. Ich muss geradeaus (W, X13). Hier sieht es so aus, als wenn man die dortige Schutzhütte direkt auf den Weg gebaut hat. Interessant. Nun geht es den Berg deutlich hinunter und kommt an einer asphaltierten Straße (Wilhelmsruh) heraus. Hier befindet sich eine Bushaltestelle und ein Schrebergarten. So hab ich zumindest zuerst vermutet. Allerdings sind die Häuser hier doch arg groß. Den Weg zunächst nach links und dann bei der nächsten Straße nach rechts folgen. Rechter Hand ist nun eine Art Imbiss (Fränkis Hütte). Der Schrebergarten entpuppt sich als Ferienpark Wilhelmsruh (Infos), dass eine imposante Ausdehnung hat. Der Weg folgt nun einer Talsohle (W, R, A5, A8, A11). Links ist Waldgebiet, rechts fließt der Bach Heve, mit Blick auf größere Wiesenbereiche.

Erholungspark Wilhelmsruh  Richtung Neuhaus

Abzweigung nach Neuhaus  Der Bach Heve

Minute 85 (1160)

Die kleine Ortschaft Neuhaus ist erreicht. Eine lockere Ansammlung von Häusern, die mal eine ehemalige Waldarbeiterkolonie war. Die ganze Gegend strömt einen Touch Urlaubflair aus. Hier befindet sich wieder ein Tor zur Sauerland Route, mit den bekannten vier Holzstählen und der Sitzgelegenheit. Eine schöne große Wiese bietet den Ausflüglern Gelegenheit sich zu sonnen und zu picknicken. Grillen ist zwar verboten, aber wer warm Essen möchte findet hier das Landgasthaus Zum Tackenberg (Infos). Am Generationenstein lass ich mich für eine kleine Pause nieder.

Erholungsbereich Neuhaus  Haus Zum Tackenberg

Generationenstein  Abzweigung zur großen Schmalenau

Hier in Neuhaus fließt der Bach Große Schmalenau in die Heve. Die Große Schmalenau verläuft durch das Arnsberger Naturschutzgebiet und wird mich eine Zeitlang begleiten. Am Landhaus vorbei, ca. 50m der Landstraße lang, geht es links wieder in den Wald (W, A7, A6). Nun etwas steiler den Berg hinauf. Der Pfad windet sich zwischen den Bäumen durch. Der Boden federt, eine Wohltat für die Gelenke. Abwechselnd zwischen Laub- und Nadelbäumen mündet der Pfad auf einen breiten Weg, den ich nach rechts folge. Es geht leicht bergab. Die Große Schmalenau wird überquert und schon bin ich an meinen Zielpunkt, einem Wanderparkplatz.

Schöner Waldweg der Großen Schmalenau folgend  Waldpfad

Kurz vor dem Wanderparkplatz  Wanderparkplatz Schmalenau

Minute 115 (1190)

Fazit: Der Streckenabschnitt war gut zu laufen und ist sehr abwechslungsreich. Es ist doch erstaunlich, welch schöne Landschaften sich in den Wäldern verstecken.

Tipp: Man könnte in dieser Gegend auch eine schöne Rundtour machen. Der Wegeverlauf der Waldroute gibt es vor. Von Breitenbruch zur Möhne (Etappe 3, Teil3), dann dieses Teilstück und vom Zielpunkt (Wanderparkplatz), der Landstraße folgend den Berg hinauf, bis zur Kreuzeiche (ein weiterer Wanderparkplatz) und von dort dem Weg A2 stetig folgen, bis man wieder in Breitenbruch heraus kommt.

Schwierigkeitsgrad: Mittel
Strecke: 7,6 km
Dauer: 1h 55 Min

Gesamtstrecke: 77,5 km
Gesamtdauer: 19h 50 Min

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