Sauerland Waldroute - Hirschberg

Von Lattenberg nach Hirschberg

Die Bilder lasse sich durch anklicken vergrößern.

Bisher gelaufen: 84,5 km; 21h 30 Min

Minute 0 (1290)

Vom Wanderparkplatz Fahne geht es den Plackweg weiter (W, A5, >, <>). Ein typischer Forstweg, leicht ansteigend. Fichten und Laubwald wechseln sich hier ab. Auf diesem Teilstück, bis nach Hirschberg, wird an vielen Stellen geholzt, allerdings ohne große Lücken zu hinterlassen. Auf den ersten zehn Minuten kreutzt man zwei Wegespinnen. Die Symbole sind aber gut zu sehen (W, A2).

Wanderparkplatz Fahne  Plackweg

Auf dem Wanderweg A5  Waldschneise

Minute 30 (1320)

Ich komme an einer Wegespinne an, an der gerade viel Holz abtransportiert wird. Dem entsprechend liegen viele Äste auf dem Boden. Es ist nicht sofort ersichtlich, wie es weitergeht. Am mittleren Weg, der waagerecht verläuft, finde ich dann ein W Symbol, das sich hinter Holzabfall versteckt hat. Rasch auf die andere Seite geworfen und schon ist klar, wie es weiter geht (W, A4). Der Weg ist alt, aber immerhin hat man hier die größten Löcher gerade mit Kies aufgefüllt. Der Weg führt nun an der Bergflanke entlang und nach weiteren zehn Minuten kommt man an einem Rodungsgebiet vorbei. Linker Hand geht es steil Bergauf, mit dichtem Wald, rechter Hand ist die Rodungsfläche und gibt einen schönen Blick auf die Umgebung frei. Hier hat man das Gefühl wirklich mal im Nichts zu stehe. Soll heißen, dass man nur Berge, Wälder und Täler sieht, aber kein einziges Haus, keine Straße, keine Geräusche außer Vogelgezwitscher. Mitten im Wald eben.

Wegespinne  Mitten im Nichts

Waldschneise  Fernblick über die Wälder

Franz-Kümmecke-Weg  Trampelpfad zum Knickerweg

Minute 55 (1345)

Eine weitere Wegspinne ist erreicht. Hier beginnt der Franz-Kümmecke-Weg. Die Schilder und das W Symbol weisen mir eindeutig den Weg. Bereits acht Minuten später, wird dieser Weg aber bereits wieder verlassen. Ein Schild und die Symbole weisen mich hart nach links, in den Wald hinein. Hier geht es leicht Bergab. Ein schöner Trampelpfad, der sich die Bäume entlangschlängelt und als Verbindungsweg zum Knickerweg fungiert. Dieser wird nach weiteren fünf Minuten erreicht. Es geht weiter langsam Bergab, bis eine Furt erreicht wird (Knickerloch) und der Weg um 170 Grad nach links abknickt. Nun geht es wieder leicht nach oben. An einer kleinen Lichtung geht der Weg nun bis nach Hirschberg schnurrgeradeaus. Dabei immer leicht abfallend. In der Ferne sieht man bereits den Kirchturm von Hirschberg.

Knickerweg  Kurz vor Hirschberg

Feld bei Hirschberg  Wegespinne an der Furt

Minute 90 (1380)

Kurz vor Hirschberg wird der Wald verlassen und man läuft an einer großen Wiese entlang. Hirschberg versteckt sich nun hinter einem Hügel. Ich erreiche eine weitere Wegespinne, kurz vor einer Furt. Hier geht es nach rechts, zwei Minuten später wieder nach rechts und weitere zwei Minuten später muss man aufpassen. Hier muss man einen Trampelpfad nach links nehmen, der aber leicht übersehen wird. Das passende Schild ist etwas versetzt im Pfad, hinter einem Strauch versteckt.

Pfad nach Hirschberg  Verdeckter Wegepfosten

Hirschberg  Bank vor der Köhlerei

Ein paar Minuten später hat man die Kuppe des Hügels erreicht und steht vor einer Wiese. Nun ist Hirschberg zum ersten Mal in voller Pracht zu sehen. Oben auf den Berg thront die Kirche. Man kann sich ungefähr vorstellen, wie das kleine Städtchen früher Mal ausgesehen und Feinde trutzig abgewiesen hat. Die Route führt aber nicht nach Hirschberg hinein. Der Weg geht nun nach rechts wieder in den Wald. An Hirschberg wird also südlich vorbei gelaufen. In Hirschberg selber soll es aber ein Tor zur Sauerland Waldroute geben, verbunden mit einem Zugangsweg. Es gibt hier viele gut sichtbare große Schilder, die zur Köhlerei führen. Auch die Symbole sind gut zu sehen (W, S, A1, A10, A11). Nach ein paar Minuten wird an einer Bank der Weg nach links verlassen, der nun wieder ein Trampelpfad ist.

Pfad zur Köhlerei  Kurz vor der Köhlerei

Köhlerhütte  Köhlermeiler

Minute 120 (1410)

Der Kohlenmeiler ist erreicht. Ein gemütlicher Platz, mit einem kleinen Festzelt, Hütte und auf einem erhöhten Platz, natürlich Informationstafeln und Ansschauungsobjekte, wie so ein Kohlenmeiler funktioniert. Und ich habe Glück. Der Köhler ist da und macht gerade ein kleines Feuer. Nicht um Kohle zu machen, sondern um Kartoffeln ins Feuer zu legen. Vor kurzen war hier ein Köhlerfest und nun sollen die Getränkereste an den Mann gebracht werden. Ich komme mit dem Köhler ins Gespräch. Der ist sehr freundlich und lädt mich zu einem kleinen Umtrunk ein. Ich habe die Auswahl aus diversen Sorten Bier und Softgetränken. Als dann ein Schwung Kirchberger vorbei kommt und der Platz voll wird, ist es Zeit für mich gekommen um weiter zu gehen.

Vorratsspeicher  Der Köhler mach Feuer

Pfad zum Wanderparkplatz Hasbecke  Parkplatz Hasbecke

Minute 130 (1420)

Es geht weiter den Pfad entlang und ein kurzes Stück nach oben, dann stehe ich an meinen Zielpunkt, dem Wanderparkplatz Hasbecke. Hier stehen diverse Informationstafeln und ein Holztor, durch das man noch einmal einen Blick auf Hirschberg werfen kann.

Holtzor Hasbecke  Blick auf Hirschberg

Panoramablick Hirschberger Wald  Panoramablick kurz vor Hirschberg

Schwierigkeitsgrad: Mittel
Strecke: 9 km
Dauer: 2h 10 Min

Gesamtstrecke: 93,5 km
Gesamtdauer: 23h 40 Min

Fazit: Man kann nicht meckern. Auch dieses Teilstück hat alles, was man von der Waldroute erwartet. Tolle Wälder, verwunschene Ecken, Pfade und den Kohlenmeiler als kleines Highlight.

Tipp: Wer zurück wandert, sollte zunächst bis zur Furt und von dort den Eulenpfad entlang (A8, A0), der später auf die Landstraße führt und von dort die A5, die zur großen Schmalenau und zum Parkplatz Fahne führt.

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