Sauerland Waldroute - Jickjacksmühle

Vom Diemelstausee zu Jickjackmühle

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.

Bisher gelaufen: 187,2 km; 50h

Minute 0 (3000)

Vom Vorbecken der Diemel Talsperre in Helminghausen, geht es nun Richtung Sperrmauer. Rechter Hand liegt eine Kleingartenanlage und linker Hand das Vorbecken. Kurze Zeit später erreiche ich die Treppen, die zur Mauer hinaufführen. Genau am Anfang sieht es aus, wie auf einem kleinem Schützenfest. Ein kleines Bierzelt, eine Rednertribüne am frei geschlagenen Hang. Ein kleines Schild informiert mich, dass hier die Aufforstung des Hangs gefeiert wurde. Aha. Kurz vorm Treppenende, hat man einen guten Blick aufs Kraftwerk. Ein Mann spricht mich plötzlich an, der mein Waldroutenbuch in der Hand gesehen hat. Er erkundigt sich, wie weit ich schon gelaufen bin und erzählt mir noch ein paar Dinge über die Staumauer. 4 cm würden noch fehlen, bis das Wasser über die Mauer fließen würde. Der lange Winter führt nun hier zu einem prall gefüllten See.

Aufforstung Helminghausen Sauerland Waldroute  Kraftwerk Diemeltalsperre Sauerland Waldroute

Oben angekommen sieht man, dass der Mann nicht Unrecht hatte. Der Diemelsee liegt nun vor mir und ist voll bis zur Oberkante. Ein wenig der Straße entlang und schon sieht man einen Parkplatz mit einem Tor zur Sauerland Waldroute. Hier beginnt auch der Diemel Weg. Was nun nicht so schön gelöst ist, ist der weitere Weg. Vom Parkplatz folgt man nun der Hauptstraße etwas erhöht auf einem Grasweg. Es ist allerdings sehr laut, da auch hier eine Menge Motorradfahrer herfahren. Linker Hand befinden sich einige Restaurants und Pommesbuden, die allesamt von den Motorradfahrern in Beschlag genommen wurden. Nach ein paar Minuten erreicht man die Straße Am Fresenberg. Diese folgt man nun. Es geht nun deutlich nach oben. Zunächst hat man rechter Hand einige Ferienhäuschen. Einige davon sehen aber schon ein wenig heruntergekommen aus. Nach kurzer Zeit erreicht man eine Bank. Von hier aus hat man einen guten Überblick über den Stausee. Unterhalb liegt ein Campingplatz. Seitlich sehe ich einen Trampelpfad und sehe das Logo vom Diemel Weg. Auf der Karte und nun auch hier, ist gut zu erkennen, dass dies der bessere Weg ist. Vom Parkplatz wäre man direkt den Berg hinauf und dann einen schönen Trampelpfad bis zur Bank gelaufen. Bessere Aussicht und mehr Ruhe wären auch zu erwarten gewesen. Ich würde Wanderern diese Variante ehr ans Herz legen, denn ein Umweg ist es nicht.

Volle Diemeltalsperre Sauerland Waldroute  Tor zur Sauerland Waldroute Helminghausen

Weg entlang der Diemeltalsperre  Übersicht über den Diemelsee Sauerland Waldroute

Der breite Forstweg zieht noch weiter nach oben, allerdings deutlich flacher. Rechts und links befindet sich nun wieder Wald. Zwar hat man keinen Ausblick mehr auf den Diemelsee, dafür ist es jetzt wieder still. Eine Wegspinne wird erreicht. Ich halte mich links. Man ist nun auf dem Bergrücken und es geht flacher weiter. Rechts befindet sich eine große Wiese, der Weg ist sandiger, aber immer noch gut zu laufen. Man läuft direkt auf eine Bergkuppe zu (Köpfchen). Genau an der Stelle, wo man den Kopf hinauf laufen könnte, biegt der Weg halblinks ab und die Kuppe wird umrundet. Es wird wieder waldiger. Es macht richtig Spaß hier entlang zu laufen. Man trifft wieder auf eine Wegspinne. Etwas widerwillig folgt man den ausgewiesenen Weg nach links, der nun nach unten abgeht, denn geradeaus geht ein toller Trampelpfad weiter. Das wäre auch der bessere Weg gewesen (siehe Tipp). Laut Karte umrunde ich jetzt den großen Buttenberg. Kurz vor der Kreisstraße 61mache ich einen Fehler. Ich übersehe einen Hinweispfeil und laufe den Weg weiter geradeaus. Zwei Minuten später bin ich an der Kreisstraße und schräg gegenüber sollte eigentlich der Weg weiter gehen, aber da ist keiner! Etwas weiter oben sehe ich den kleinen Parkplatz, auf dem der Trampelpfad gemündet wäre. Ich laufe also die Straße nach links hinab und hinter der Kurve ist dann die Mündung des eigentlichen Wegs zu sehen und gegenüber ist auch der weitere Weg. 

Waldweg zum Köpfchen Berg Sauerland Waldroute  Kurz vorm Köpfchen Sauerland Waldroute

Kurz vom großen Buttenberg  Kreisstrasse 61

Auf einen geschwungen breiten Weg geht es weiter. Im Tal ist das Dorf Bontkirchen zu sehen. Zunächst geht es durch einen Laubwald, der allerdings noch keine Blätter trägt, dann öffnet sich das Sichtfeld wieder. Größere Wiesen sind nun zu sehen und Gasthof Waldesruh /Huckesohl ist erreicht. Auf einer der Wiesen sind große Rinder zu sehen. Ich vermute, dass es Galloway Rinder sind. Eine kleine Siedlung, die wohl mal als Freizeit und Ausflugziel umgebaut wurde. Aus der Ferne sieht es etwas heruntergekommen ist. Der Eindruck verstärkt sich noch, je näher man an den Gasthof heran kommt. Rechter Hand stehen ein paar Campingwagen, die vermoost und verschmutzt sind. Der Gasthof selber präsentiert sich mit sehr dreckigen Gardinen und ich frage mich, ob es überhaupt noch geöffnet hat. Ein Schild weißt darauf hin, dass nicht. Allerdings weißt ein weiteres Schild darauf hin, dass es noch Hauseigene Schlachtungen der Rinder gibt (Mitte 2013 wurde auch die Zucht eingestellt; Link zur Webseite). Ein Stück weiter ist auch ein Gehege mit Alpakas. Eigentlich ein schönes Stück Land hier oben, aber wahrscheinlich zu abgelegen.

Minute 130 (3130)

Huckeshohl Waldesruh Sauerland Waldroute  Alpakas Gasthof Waldesruh Sauerland Waldroute

Nun geht es in einen schönen lockeren Fichtenwald. Der Forstweg ist wieder gut zu gehen. Höhenunterschiede gibt es zunächst nicht. Hier macht es wieder richtig Laune zu laufen. Dann jedoch, geht es mit dem Weg deutlich bergab, in den Teufelsgrund. Rechter Hand fließ, zunächst noch deutlich tiefer, ein kleiner Bach. Leider gibt es keine Hinweisschilder, warum es hier Teufelsgrund heißt. Alte verwitterte Grenzsteine sind zu sehen. Dann ist der Talgrund erreicht. Es ist doch deutlicher und länger hinab gegangen, als ich angenommen hätte. Da wurde einiges an Höhenmeter verloren. Voraus sehe ich eine kleine Holzhütte. Hier laufen viele Wege zusammen, der Bach wird überquert und nun heißt es auf die Schilder zu achten. Hier scheint ein Zwischenlager für geschlagenes Holz zu sein. Zumindest ist hier einiges an Holz gestapelt und verdeckt zum Teil die Schilder. In der Karte sind nicht alle Wege eingezeichnet, da mehrere wohl auch erst vor kurzen angelegt wurden. Selbst der Bach hilft erstmal nicht, da noch ein zweiter hinzukommt.  Dann wird das Tal breiter, der Wald lichter. Kurz hinter einer Schranke, sieht man Industriehallen und linker Hand ein W Zeichen, dass in einen Trampelpfad zeigt. Ein Stück nach oben, dann wird der Bergzug Bauernschütt halb umrundet. Zunächst erhöht an den Hallen vorbei, dann geht es hart nach links. Man sieht bereits den Fluss Hoppecke, die Landstraße 913 und eine Eisenbahnlinie. Allerdings wenig befahren.

Waldweg zum Teufelsgrund Sauerland Waldroute  Verwitterter Grenzstein Teufelsgrund Waldroute

Teufelsgrund Sauerland Waldroute  Wanderparkplatz Jickjackmühle Sauerland Waldroute

Mein heutiges Ziel ist erreicht. Der Wanderparkplatz Jickjackmühle.

Strecke: 12,4 km
Dauer: 3h 20 Min
Schwierigkeit: Mittelleicht

Gesamtstrecke: 199,6 Km
Gesamtdauer: 53h 20 Min

Fazit: Dieser Streckenabschnitt hat mir so Lala gefallen. Das Waldstück vom Gasthof zur Jickjackmühle war OK, der Weg auf dem Höhenweg kurz nach dem Diemelsee war schön. Allerdings ist die Wegführung hier nicht gut aufgebaut. man hätte den Weg doch deutlich Attraktiver machen können (siehe Tipp).

Tipp: Den Rückweg, habe ich an einigen Stellen etwas individueller und damit auch optisch ansprechender gestaltet. Es ist kein Umweg, da fast alle Weg parallel zur offiziellen Waldroute verlaufen. Zunächst würde ich empfehlen, vom Tor zur Sauerland Waldroute am Diemelsee den Diemel Wanderweg zu folgen. Dieser trifft später wieder, wie oben beschrieben, wieder auf die Waldroute. Ist aber ruhiger, abenteuerlicher zu laufen und man muss nicht an der Hauptstraße lang laufen. Dann würde ich empfehlen, nach der berkuppe Köpfchen, nicht nach links den offiziellen Weg zu folgen, sondern den Weg <>, der geradeaus führt. Diser trampelpfad macht deutlich mehr Laune ihn zu laufen. Er müdent in einen breiterne Fahrweg, bietet einen tollen Ausblick auf die felsigen Hänge des Großen butterbergs udn mündet an einem kleinen Wanderparkplatz, der nur ca. 60m versetzt vom offiziellen Weg liegt. Vom Parkplatz den Weg <>, A2, A1, H1 folgen, vorbei an einem Sendeturm, durch einen schönen Laubwald. kurz nachdem ein alter uriger Wanderpilz erreicht wurde, geht es links auf einen Trampelpfad kurz hinab zum Gasthof Waldesruh. Von hier dann normal den Waldroutenweg weiter laufen. zumindest auf dem Rückweg, sollte man diese Variante einplanen.

 

 

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