Sa Talaia

St. Josep - Sa Talaia - St. Josep

Die Tour wurde Ende Mai 2012 durchgeführt. Sie führt auf den höchsten Berg von Ibiza, mit tollen Aussichten. Die Tour ist nicht besonders schwierig, aber im Sommer sollte man sich gut vor der Sonne schützen. Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.

11:45 Uhr

Das kleine Dorf St. Josep de sa Talaia (200m NN) ist gut mit dem Auto oder per Bus zu erreichen. St. Josep ist die größte Gemeinde auf Ibiza, das gleichnamige Dorf hat ca. 500 Einwohner. (Infos zu St. Josep) Direkt an der Durchgangsstraße gibt es mehrere gute und kostenlose Parkmöglichkeiten. Der "große" Parkplatz liegt direkt an der Polizeistation. Vom Parkplatz aus geht es die Straße ein wenig bergauf zur Wehrkirche (sieht ein wenig wie in einem Westernfilm aus). Davor ist der Dorfplatz. Wir hatten Glück. An diesem Tag konnte man ibizenkische Folklore genießen. Sehr fröhliche und harmonische Musik und Tänze.

St. Josep Straße und Parken  Wehrkirche mit Folklore  Wehrkirche und Frauen mit Kastanjetten 

  

12:10 Uhr

Nachdem wir uns ein wenig beschallen ließen, geht nun die eigentliche Tour los. Direkt gegenüber der Wehrkirche befinden sich zwei kleine Restaurants. Dazwischen gehen wir den Weg hinauf. Hinter dem rechten Restaurant den Weg folgen. Es geht nun leicht Bergauf. Es geht an kleine Häuser vorbei und man kommt nach ca. 10 Minuten an der Hintertür /Parkplatz / Garten eines Hotels an. Ein gut sichtbares Schild weist uns den Weg zum Talaia. Wir folgen dem asphaltierten Weg nach links. Nach ca. 5 Minuten kommt man an einen alten knorrigen Baum (Schild Carrer del Pujol). Hier die Straße nicht abwärts folgen, sondern nach geradeaus aufwärts. Der Weg ist bald nicht mehr asphaltiert, aber gut begehbar. Die ersten schönen Weitblicke Richtung Sant Antonio und Cap Negret erfreuen uns.

Von der Wehkirche bergauf zum Hotel  Hotel mit schönen Garten  Wegweiser zum Berg

Der knorrige Baum weist uns den Weg  Schöne Aussicht  Aussicht Richtung Sant Antonio

12:30 Uhr

Ein Wegweiser zeigt uns nun den Weg. Ab jetzt geht es deutlich steiler nach oben, auf einen Trampelpfad, der manchmal etwas steinig, aber insgesamt gut zu laufen ist. Obwohl man sich nicht verlaufen kann, ist der Weg in regelmäßigen Abstaänden mit blauen Pfeilen markiert. Nachdem man gut Durchgeschwitz ist, wird der Weg nun für ein paar Minuten Waagerecht. Die vorgelagerte Bergspitze ist erreicht. Dann wird es  wieder steiler. War das erste Wegstück noch durch Bäume gut vor der Sonne geschützt, wird es nun etwas offener. Übrigens sieht man faktisch alle 20m einen Gecko. Die gibt es auf Ibiza wirklich überall und in Maßen. 

Der Trampelpfad beginnt  Blaue Pfeile markieren den Weg  Der Weg hinauf

13:10 Uhr

Die erste Atennenanlage ist erreicht. Rundblick inklusive. 5 Minuten Pause und Landschaft angucken. Nun den breiten Fahrweg noch ein Stück den Berg rauf laufen (Man kann hier durchaus auch mit dem Auto rauf fahren, aber wer will das schon).

13:25 Uhr

Der höchste Punkt ist erreicht (476m NN). Zwei große Atennen stehen hier, sowie ein Denkmal, das leider mit dem üblichen Grafitti besprüht ist. Der Gipfel liegt im Wald. Damit hat man zwar keine Aussicht, aber wenn die Sonne scheint, ist man nun froh über Schatten.

Der Gipel von Sa talaia  Das Auge des Melquart  Ausblick

13:40 Uhr

Wir folgen nun dem Fahrweg nach unten, Richtung Serra de Sant Josep. Hier wird es uriger. Viele Hügel, viel Baumbestand und viel Aussicht. Der Weg windet sich sacht nach unten. Am Wegesrand ist eine alte Zisterne. Wer weiß, vielleicht noch von den alten Karthagern? Eine Schlucht wird passiert, die man hier kaum vermuten mag. Mehr und mehr wird die Gegend nun auch für Landwirtschaft genutzt. Ein paar Olivenbäume sind zu sehen, ein paar Zitronenbäume und eine Menge blühender Kakteen und Feigenbäume. Wir bleiben auf dem Hauptweg. 

Alte Zisterne  Schöner Weg abwärts  Große Schlucht am Wegesrand

15:15 Uhr

Der Feldweg mündet nun wieder auf eine asphaltierte Straße. Wir halten uns rechts, wieder Richtung St. Josep. Die Straße wurde gerade neu gemacht. Ein Fußweg ist aber wohl nicht vorgesehen. Obwohl wir nun doch einigen Fußgängern begegnen. 

Grosse blühende Kakteen  Die Straße ohne Fußweg  Die Wehrkirche

15:35 Uhr

Wir sind wieder an der Wehrkirche. Insgesamt haben wir 0,- EUR ausgegeben und 4h benötigt (davon ca. 30 Min Pausen). Sonnenschutz und Wasser ist wichtig, auch wenn die Strecke nicht sehr lang ist.

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